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Artikel zum Thema Goldanlage

Goldsparplan-Anleger von FUBUS-Insolvenz betroffen

02. April 2014

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet ist über die Fubus-Gruppe das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Anleger könnten bis zu 600 Millionen Euro verlieren. Betroffen sind offenbar auch zahlreiche Anleger von Goldsparplänen.

Warum wurden den Anlegern Goldsparpläne verkauft?

Das eigentliche Geschäft der Fubus-Gruppe mit Ihren Tochtergesellschaften wie Infinus war der Rückkauf und Vertrieb von Lebensversicherungen. Der Vertrieb von Goldsparplänen war für den Verkäufer wohl besonders attraktiv, weil gleich bei Abschluss zwölf Prozent Anschaffungsnebenkosten anfielen.
Allein schon diese Zahl zeigt, dass die Anleger hier ein schlechtes Geschäft gemacht haben. Zwölf Prozent des eigentlich anzulegenden Geldes sind schon verbraucht, bevor auch nur eine Unze Gold gekauft wird.
Es wird vermutet, dass die Fubus-Gruppe diese hohen Abschlusszahlungen zur Finanzierung der sehr hohen Verzinsungen aufwenden musste, die sie Anlegern anderer Finanzprodukte wie Genussrechten und Orderschuldverschreibungen versprochen hatte. Solch ein System funktioniert nur solange immer weitere Abschlüsse getätigt werden. Aus diesem Grunde ist der Vertrieb im Graumarktbereich häufig auch sehr aggressiv. Ähnliche Fälle in jüngster Zeit waren der Zusammenbruch der S&K-Gruppe und die Insolvenz des Windparkbetreibers PROKON.

Leider einige unseriöse Anbieter im Markt

Trustable Gold warnt schon lange vor unseriösen Anbietern von Goldsparplänen. Anders als beim Vertrieb von Versicherungen und anderen Finanzprodukten, ist der Verkauf von Goldsparplänen nicht reguliert. Ohne jegliche Prüfung oder sonstige Qualifikation kann jeder auch noch so unseriöse Verkäufer den unbedarften Anlegern sogenannte Sparpläne andrehen, die vor allem seinem eigenen Sparkonto zugute kommen. Zu den Kaufaufschlägen kommen in den meisten Fällen noch überhöhte Transaktionsgebühren und laufende Kosten, die an den Sparbeträgen knabbern. Auch ist bei manchem „Goldsparplan“ nicht sicher, ob für den Anleger auch wirklich Gold gekauft wird.

Seriöse Goldsparpläne basierend auf echtem Tresorgold haben niemals 12% Anschaffungsnebenkosten. Auch sollten die Transaktions- und die jährlichen Lagergebühren für das Gold nicht über 1% liegen. Inzwischen bieten neben unabhängigen Anbietern wie GoldRepublic auch erste Banken und Sparkassen Goldsparpläne zu weit vorteilhafteren Konditionen an.


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