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Aktuelle Prognosen von Analysten zur Goldpreisentwicklung

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung der neuesten Goldpreis-Prognosen von Analysten. Wir werden diese Liste regelmäßig mit neuen Vorhersagen für den Goldpreis erweitern.

Goldpreis in U.S.-Dollar je Feinunze

Grafik Goldpreis


J.P. Morgan senkt Goldpreis-Prognose, hält aber an positivem Ausblick fest

14. Juni 2018

Die Analysten von J.P. Morgan Commodities Research bleiben nach wie vor optimistisch im Hinblick auf die Entwicklung des Goldpreises, haben allerdings ihre Prognosen für die Jahre 2018, 2019 und 2020 jeweils um vier bis fünf Prozent leicht gesenkt. Für das Jahr 2018 erwarten sie jetzt einen Goldpreis in Höhe von 1.355 US-Dollar pro Unze (zuvor 1.408 US-Dollar, für das Jahr 2019 1.412 US-Dollar (zuvor 1.475), für 2020 1.460 US-Dollar (zuvor 1.535).

In dem Bericht geben die Analysten an, dass ihre makroökonomische Beurteilung im Wesentlichen unverändert geblieben sei und sie weiterhin ‚bullish‘ in Bezug auf die Prise von Gold, Silber und Kupfer seien.

Die Senkung ihrer Prognosen begründen sie mit ihren positiven Erwartungen für den Dollarpreis, in dem sie kurz- und langfristig die größte Bedrohung für den Goldpreis sehen. Demgegenüber deuteten die Fundamentaldaten von Angebot und Nachfrage und die historischen spätzyklischen Dynamiken auf höhere Preise für Gold hin.

In ihrem Bericht beschreiben sie eine negative Korrelation zwischen dem US-Dollar und Gold, Silber und Kupfer und weisen darauf hin, dass der US-Dollar in den letzten vier Wochen um 1,3% gestiegen sei, während Gold im gleichen Zeitraum um 0,85% gefallen sei.

Zeitraum Goldpreisprognose Trend
3. Quartal 2018 1.390 US-Dollar Gold trend up
2018 1.355 US-Dollar Gold trend up
2019 1.412 US-Dollar Gold trend up
2020 1.460 US-Dollar Gold trend up

Quelle: Kitco News

Goldman Sachs erhöht Goldpreis-Prognose auf 1.450 US-Dollar bis 2018

8. Februar 2018

Die Analysten der globalen Investmentbank Goldman Sachs haben ihre Prognose für den Goldpreis deutlich angehoben und begründen dies mit einem wiedererstarkten Wachstum in den Schwellenländern. In einem neuen Bericht prognostizieren sie einen Preis von 1.350 US-Dollar pro Unze in drei Monaten, 1.375 US-Dollar in sechs Monaten und 1.450 US-Dollar im nächsten Jahr.

Die Analysten gehen davon aus, dass das Wachstum der Schwellenländer für 2018 bei über 6% liegen wird. Dementsprechend werde das Vermögen der privaten Haushalte steigen und die Verbraucher hätten mehr Geld zum Kauf von Gold zur Verfügung.

Laut den Analysten begann die Goldnachfrage in den Schwellenländern im vierten Quartal stärker zu werden, die globale Schmucknachfrage habe insgesamt 650 Tonnen erreicht, die viertstärkste Quartalsleistung.

„Dies ist sehr wichtig für das Niveau der gesamten Goldnachfrage, da Schmuck die größte Einzelkomponente der Nachfrage ist (mehr als 50%), während die Investitionsnachfrage typischerweise nur etwa 30% beträgt und ETFs nur einen winzigen Teil davon ausmachen“, so die Analysten.

Laut den Analysten konnte der Goldpreis aufgrund der wiedererstarkten Nachfrage nach Gold aus den Emerging Markets den steigenden Anleiherenditen standhalten.

Zeitraum Goldpreisprognose Trend
1. Quartal 2018 1.350 US-Dollar Gold trend up
Mitte 2018 1.375 US-Dollar Gold trend up
2019 1.450 US-Dollar Gold trend up

Quelle: Kitco News

Goldman Sachs: Nachgebender Goldpreis bis Mitte 2018, Rally bis Ende 2020

20. Dezember 2017

Die Investmentbank Goldman Sachs sagt ein Fallen des Goldpreises bis Mitte 2018 bis auf 1.200 US-Dollar aufgrund zurückgehender Ängste der Marktteilnehmer voraus. Generell würde Unsicherheit auf Seiten der Markteilnehmer Gold als sicheren Hafen für Anleger attraktiv machen. Wegen steigender Nachfrage aus den Schwellenländern geht die Bank von einem anschließenden Ansteigen des Preises auf 1.375 US-Dollar bis Ende 2020 aus.

Nach Meinung der Analysten stehe die schwache Entwicklung des Goldpreises nicht mit dem dramatischen Ansteigen des Bitcoin-Kurses im Zusammenhang, was sich auch daran zeige, dass es nicht zu dem andernfalls zu erwartenden breiten Exit aus Gold-ETFs gekommen sei. Gold und Cryptocurrencies seien sehr unterschiedliche Asset-Klassen.

Die Unsicherheit bei den Marktteilnehmern habe aufgrund der erfolgreichen Umsetzung der Steuerreform sowie dem offenbar reibungslosen Wechsel auf dem Chefposten der US-Notenbank Fed nachgelassen.

Hauptfaktoren für den kurzfristigen negativen Ausblick für den Goldpreis seien das zu erwartende robuste Wachstum des Bruttoinlandsproduktes der Industriestaaten, weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed, keine Verschlechterung der geopolitischen Risiken sowie das angenommene Ausbleiben einer Rezession in 2018 und 2019.

Auf lange Sicht gehen die Analysten von einem Anstieg der Goldnachfrage aufgrund eines starken Wachstums in den Schwellenländern aus, welches die Funktion von Gold als Vermögensanlage in den Vordergrund rücken würde.

 

Zeitraum Goldpreisprognose Trend
1. Quartal 2018 1.225 US-Dollar Gold trend down
Mitte 2018 1.200 US-Dollar Gold trend down
4. Quartal 2018 1.225 US-Dollar Gold trend up
Ende 2020 1.375 US-Dollar Gold trend up

Quelle: Kitco News

Die Danske Bank sagt einen Goldpreis von US$ 1.250 für das vierte Quartal 2018 vorher

15. September 2017

In ihrer wöchentlichen Publikation ‚Weekly Forecast‘ nennt die Danske Bank ihre aktuellen Goldpreisprognosen für 2017 und 2018 – jeweils je Quartal als auch Jahresdurchschnittswerte.

 

Zeitraum Goldpreisprognose Trend
3. Quartal 2017 1.250 US-Dollar  Gold trend down
4. Quartal 2017 1.210 US-Dollar  Gold trend down
4. Quartal 2018 1.250 US-Dollar  Gold trend up
Jahresdurchschnitt 2017 1.235 US-Dollar
Jahresdurchschnitt 2018 1.235 US-Dollar

Quelle: Weekly Focus

Analyst der Commerzbank erwartet Goldpreis von 1.400,- US-Dollar bis Ende 2018

14. April 2017

In einem Interview mit der Zeitschrift Focus rechnet Eugen Weinberg, Goldpreis-Experte bei der Commerzbank, bis zum Jahresende mit einem Goldpreis in Höhe von 1.300,- US-Dollar und erwartet, dass dieser bis Ende 2018 weiter auf ca. 1.400,- US-Dollar pro Feinunze ansteigen wird.

Generell entscheidend für die Entwicklung des Goldpreises seien die Geldpolitik der Notenbanken, die Inflation, Risikoaufschläge, aktuelle Entwicklungen in der Wirtschaft sowie Reaktionen auf politische Risiken, da Gold einen Status als Krisenwährung innehabe.

Maßgeblich für den Goldpreis sei die Nachfrage, wobei die Investmentnachfrage für die Goldpreisentwicklung eine wesentlich wichtigere Rolle spiele als die Schmucknachfrage, da erstere eine stärkere Dynamik aufweise. Auch sei Gold ein reines Anlagemodell, den Status als Rohstoff habe es zuletzt in den 90er-Jahren inne gehabt. Produktionskosten spielten entgegen verbreiteter Ansicht keine Rolle.

Dass sich der Goldpreis seit Monaten auf einem hohen Niveau halte obwohl die Fed weitere Zinserhöhungen angekündigt habe, führt Herr Weinberg darauf zurück, dass die Realzinsen viel wichtiger seien als die derzeit steigenden Nominalzinsen. Die Fed würde den Leitzins 2017 aber offenbar nicht so stark anheben, wie die Inflation steige. Niedrige oder negative Realzinsen seien jedoch ein gutes Umfeld für Gold, welches die Nachfrage von Zentralbanken und Anlegern weiter stärke. Allerdings setzten Anleger nicht aus Angst vor geopolitischen Risiken oder einem Totalverlust des Vermögens auf Gold, vielmehr diene ihnen das Edelmetall derzeit als Kapitalschutz – aus Angst vor Niedrigzinsen.

Zeitraum Goldpreisprognose Trend
Ende 2017 1.300 US-Dollar  Gold trend up
Ende 2018 1.400 US-Dollar  Gold trend up

Quelle: Focus-Interview mit Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg

Die niederländische Bank ABN Amro erwartet höhere Goldpreise für 2017 und 2018

3. März 2017

Laut der Online-Plattform BNamercias hat ABN Amro seine Goldpreisvorhersagen erhöht. Die Bank erwartet jetzt einen Goldpreis von 1.300 US-Dollar für Ende 2017 und einen Preis von 1.400 US-Dollar bis Ende 2018.
BNamericas zitiert ABN Amro’s Georgette Boele mit ‘Es ist wahrscheinlich, dass sich im dritten Quartal die Aussichten für den Goldpreis ins Positive drehen’ und ‘… wir erwarten, dass die realen Zinsen in den USA sinken und dass der US-Dollar im Vergleich mit einer Reihe anderer Währungen wie zum Beispiel dem japanischen Yen sinken wird’ trotz mehrerer erwarteter Zinserhöhungen durch die Notenbank der USA.

Zeitraum Goldpreisprognose Trend
Ende 2017 1.300 US-Dollar  Gold trend up
Ende 2018 1.400 US-Dollar  Gold trend up

Quelle: ABN Amro Gold Price Forecasts

Scotiabank sagt stabile Goldpreise für 2017 und 2018 vorher

7. März 2017

Die kanadische Scotiabank erwartet für 2017 und 2018 Goldpreise auf dem Niveau von 1.200 US-Dollar und damit leicht unter den aktuellen Preisen.

Zeitraum Goldpreisprognose Trend
2017 (Durchschnitt) 1.200 US-Dollar Gold trend down
2018 (Durchschnitt) 1.200 US-Dollar  Gold trend down

Quelle: Scotiabank’s Forecasts

Die Analyten des Londoner Goldmarktes erwarten 2017 einen steigenden Goldpreis

31. Januar 2017

30 im Rahmen der Preisprognosen für Edelmetalle durch die London Bullion Market Association befragten Analysten erwarten einen steigenden Goldpreis im Jahr 2017. Im Durchschnitt prognostizieren die Analysten einen Goldpreis von 1.244 US-Dollar je Feinunze für 2017 und damit einen Anstieg von 5,3% gegenüber des Durchschnittspreises der ersten zwei Januarwochen 2017.
Toni Teves von der schweizer Großbank UBS gab die höchste Schätzung ab. Er erwartet einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.350 USD für 2017. Laut Teves ‘… eine Allokation von Teilen des Vermögens in Gold ist in Anbetracht des günstigen Zinsumfeldes, eines moderat beschleunigten Wachstums und erhöhter makroökonomischer Risiken gerechtfertigt. Wir denken, dass weitere Goldpreisanstiege wahrscheinlich durch eine Fortsetzung der strategischen Umschichtungen unterschiedlicher Investoren getrieben werden.’
Die pessimistischste Prognose unter den befragten Analysten kommt von Bernard Dahdah von der französischen Investmentbank Natixis. Dahdah erwartet einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.110 US-Dollar für 2017, aber er hält auch einen potenziellen Höchststand von 1.400 US-Dollar und einen potenziellen Tiefstand von 1.060 US-Dollar für möglich. Dahdah geht davon aus, dass die Zinserhöhungen der US-Notenbank den größten Einfluss auf den Goldpreis haben. Sich ergebende Abflüsse aus physisch besicherten, börsengehandelten Goldfonds würden auf die Preise drücken. ‘Das heißt, wir erwarten, dass 2017 von potenziellen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten gekennzeichnet sein wird, welche den Druck aufgrund der Zinserhöhungen der amerikanischen Notenbank verringern könnten.’

Zeitraum Goldpreisprognose Trend
Durchschnittliche Prognose für 2017 1.244 US-Dollar Gold trend up

Quelle: LBMA precious Metals Forecast Survey 2017

Die Weltbank prognostiziert sinkende Goldpreise für die Zukunft

24. Januar 2017

Die Weltbank hat eine neue Schätzung von Rohstoffpreisen veröffentlicht, wonach sie für das Jahr 2017 und in den folgenden Jahren fallende Goldpreise erwartet.

Time Frame Gold Price Forecast Trend
2017 1.150 US-Dollar Gold trend down
2018 1.138 US-Dollar Gold trend down
2020 1.114 US-Dollar Gold trend down
2030 1.000 US-Dollar Gold trend down

Quelle: Worldbank Commodity Price Forecast January 2017



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